3.Tag. Ausflug zu den Prespa-Seen

In der Provinz West-Makedonien liegen, nicht weit von der albanischen Grenze entfernt, zwei nur selten von Ausländern besuchte griechische Schönheiten. 

Die Prespa-Seen zählen zu den schönsten, entlegensten und bisher unbekanntesten Naturlandschaften Griechenlands. Sie liegen in einem ausgedehnten Hochtal 850m über dem Meeresspiegel und sind ringsum von Bergen umschlossen. Der Große Prespa-See ist mit 275 km² das größte Binnengewässer des Balkans. Von seinem Südufer aus ist das Nordufer nur an  klaren Tagen zu erkennen. Griechenland und Albanien haben an seiner Wasserfläche nur einen kleinen Anteil, der überwiegende Teil gehört zur ehemals jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien (FYROM).

Die Prespa-Seen faszinieren durch ihre einzigartige Fauna und Flora. Den Kleinen Prespa-See säumen an vielen Stellen dichte Röhrichtwälder, die zusammen mit den Sümpfen und Schilffeldern auf der Landenge zwischen den Seen zahlreiche Vögel anlocken, so z.B. verschiedene Pelikan-Arten.

Der See ist Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund seines Fischreichtums ist er besonders bedeutsam als Brut- und Überwinterungsplatz für viele seltene Vogelarten, zum Beispiel dem Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus) und dem Krauskopfpelikan (P. crispus).

Die Prespa-Seen sind besonders schützenswerte Feuchtgebiete im Sinne der Ramsar-Konvention. Der Große Prespa-See bildet das Zentrum des Prespa-Nationalparks, der von den drei Anrainerstaaten gemeinsam gegründet wurde und zu den größten Naturschutzgebieten Europas gehört.


Photos der Prespa-Seen